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„Salon Rosie“ – Wie Peter Plate sein Musical-Universum erweitert

Mit „Salon Rosie – Zwei Schwestern an der Kippe“ kündigt das Erfolgsduo Peter Plate und Ulf Leo Sommer gemeinsam mit Joshua Lange ein neues Bühnenprojekt an, das bereits jetzt für Aufmerksamkeit sorgt. Der Ticketverkauf startet am 28. April – und auch erste Aufführungsdetails stehen inzwischen fest: Premiere ist am 30. Oktober, gespielt wird anschließend regelmäßig freitags sowie sonntags als Matinee.

Doch hinter der Ankündigung steckt mehr als nur ein weiteres Musical: Vieles deutet darauf hin, dass „Salon Rosie“ Teil eines wachsenden musikalischen Kosmos ist. Wer sich mit dem aktuellen Stück Wir sind am Leben – Das Berlin Musical beschäftigt hat, dürfte stutzig werden. Dort taucht die Figur Rosi auf – eine schillernde Persönlichkeit, deren Geschichte längst noch nicht auserzählt scheint. Genau hier setzt „Salon Rosie“ an. Anders als zunächst vermutet, handelt es sich nicht um eine Fortsetzung, sondern um ein Prequel. Das Musical erzählt also die Vorgeschichte – und rückt Rosi erstmals konsequent ins Zentrum. Der titelgebende Salon wird dabei zum Ursprung einer Biografie, die im Hauptmusical bereits nachhallt. Beziehungen, Brüche und Entscheidungen erhalten eine neue Perspektive – und lassen bekannte Figuren in einem anderen Licht erscheinen.


Das Konzept ist nicht neu – zumindest nicht für das Kreativteam. Bereits mit Die Amme, angelehnt an Romeo & Julia – Liebe ist alles, wurde eine Nebenfigur erfolgreich zur Hauptfigur eines eigenen Stücks weiterentwickelt.

Salon Rosie“ knüpft genau daran an – und führt diese Idee konsequent weiter. Mit Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck in Buch und Regie sowie Choreografin Nele Neugebauer setzt die Produktion auf ein eingespieltes Team. Nach Erfolgen wie „Ku’damm 56“ und „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ haben sich Peter Plate und Ulf Leo Sommer längst als feste Größe im deutschen Musical etabliert. Ihr Stil: eingängige Popmusik, emotionale Geschichten und Figuren mit klaren Brüchen.



Salon Rosie“ ist mehr als nur ein neues Musical. Es ist ein gezielter Perspektivwechsel innerhalb einer größeren Geschichte – und könnte zeigen, wie spannend es sein kann, bekannte Figuren neu zu erzählen.

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