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Konzertrezension: Berlin Zah1de

Am 02.Januar 2026, war es so weit: Zah1de, hat in der komplett ausverkauften Uber Eats Music Hall den Startschuss für ihre erste Deutschland-Tour gegeben. Schon Stunden vor Einlass bildeten sich lange Schlangen am Uber Platz.


Das Publikum? Extrem jung, stylisch und voller Energie. Sobald das Licht in der Halle ausging, war der Lärmpegel ohrenbetäubend. Es fühlte sich weniger wie ein klassisches Rap-Konzert an, sondern eher wie ein Pop-Phänomen der Moderne. Zah1de hat ihre Wurzeln nicht vergessen. Begleitet wurde sie von der Lunatix Dance Base, der Crew aus ihrer Heimat-Tanzschule in der East Side Mall. Es war keine Show, bei der die Künstlerin nur über die Bühne spazierte. Die Choreografien waren präzise, energiegeladen und perfekt auf die Beats abgestimmt.


©Freespirit Berlin
©Freespirit Berlin

Stage-Design: Minimalistisch, aber effektiv mit riesigen LED-Screens, die Zah1de's Ästhetik zwischen Luxus-Brands und Berliner Straßenkultur untermalten


Die Setlist war ein Mix aus ihren frühen viralen Hits und den neuen Tracks ihres Debütalbums „Pretty Privilege“. Bei „Ballert auf lautlos“ bebte der Boden der Music Hall – die Fans waren textsicher bei jeder einzelnen Zeile. Einen Gänsehaut-Moment gab es, als Zah1de ihren Mega-Hit „Mona Lisa Motion“ performte, gab es kein Halten mehr. Die Zeile „Chabos wissen, wer Zahide ist“ wurde von 4.500 Kehlen zurückgeschrien. Man kann über das Alter oder die Texte streiten, aber nach diesem Abend ist klar: Zah1de ist ein Live-ActSie hat eine Präsenz, die viele ältere Künstler vermissen lassen. Sie wirkt auf der Bühne erstaunlich abgeklärt und schafft es gleichzeitig, eine extreme Nähe zu ihrer Community aufzubauen. Das Konzert war ein Statement: Die Gen Alpha hat ihren ersten eigenen Superstar im Deutschrap gefunden.


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